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Die Kunst der Gewinnung und Verarbeitung von Eisen ist in unserer Gegend sehr alt. Zuerst entstanden die Waldschmieden. Stätten solcher Eisenverarbeitung befanden sich dort, wo das Eisenerz in großen Nestern im Boden ruhte und wo Holz für den Schmelzbetrieb vorhanden war.
Im 14.Jahrhundert trat in dem Eisengewerbe, durch die Nutzung der Wasserkraft eine vollständige Umwälzung ein. Eine Abwanderung der Industrie von den Bergen in die Täler war die Folge. Es entstanden die ersten Osemundhämmer.
Ende des 18. Jahrhunderts verbreitet sich der Einsatz von Dampfkraft in Maschinen. Dies war unter anderem James Watt (1736-1819) dem Erfinder der Dampfmaschine zu verdanken. Der Schmiedetechnik stand ab Mitte des 19. Jahrhunderts eine völlig neue Energiequelle zur Verfügung. Die Schmiedeindustrie wurde unabhängig von dem Standort Fluss und entwickelte Leistungsfähige Dampfhämmer und später kamen die Lufthämmer dazu.
Der Banning-Hammer, der in Herscheid als technisches Kulturdenkmal steht, ist ein Luftschmiedehammer dessen Hammerkopf (Bär genannt) durch Druckluft angehoben wird.
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